Die Gründung der Berufsschule Mattersburg im Jahre 1896 bildet nicht nur in der burgenländischen, sondern auch in der gesamtösterreichischen Schulgeschichte ein markantes Datum; gilt die Berufsschule Mattersburg doch als eine der ältesten Berufsschulen Österreichs und hat im Laufe ihrer Geschichte einen bedeutenden Beitrag für eine fundierte Berufsausbildung geleistet. Seit 100 Jahren werden in der Berufsschule Mattersburg junge Menschen auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Seit Österreichs Beitritt zur EU jedoch nimmt die Aus-, Um- und Weiterbildung einen noch viel wichtigeren Stellenwert ein. Die Berufsschule Mattersburg kann im Bereich der Ausbildung eine 100jährige Erfahrung vorweisen. Immer wieder wird der Unterricht an die neuesten technischen Gegebenheiten angepaßt, um den Anschluss an die sich rasant ändernde Technik nicht zu verlieren.

Schulische Bildung soll zu praktischer Lebensbewältigung und zu verantwortungsbewußtem Handeln in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft befähigen. Folglich muß die Schule Grundlagen vermitteln, die sich sowohl auf die spätere berufliche Tätigkeit beziehen; sie muß ihre Schüler heute mehr denn je auf ein lebensbegleitendes Lernen vorbereiten.

Die neuen Techniken und die konkreten Berufsanforderungen haben in der Lehrlingsausbildung in der Berufsschule den ersten Platz erhalten. Es geht darum einen engen Bezug zur Praxis in der Branche, den neuesten Stand der Technik und das Fachwissen hervor zu kehren und zu fördern. In den letzten Jahren wurde in die Ausstattung der Lehrwerkstätten und der Labors sehr viel investiert. Um die fachpraktische Qualifikation auf dem neuesten Stand zu halten gehen wir auch in der Lehrerweiterbildung neue Wege. Durch die Entstehung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums wird eine intensivere Kooperation von Schule und Wirtschaft ermöglicht, notwendige Bezüge zur Arbeitswelt herzustellen, die Anforderungen der Berufswelt erfahrbar zu machen und auch den Unterricht entsprechend auszurichten.